Im Geoclub kam kürzlich der Vorschlag, eine Möglichkeit zu schaffen mit der man ganz bequem die Wegpunkte aller möglichen Geocachingplattformen aufrufen kann. Das stieß nun nicht wirklich auf Begeisterung, darum soll es aber hier nicht gehen. Ich selbst hatte mir so etwas schonmal für die OC-Knoten gebastelt und irgendwann auch GC- bzw. TC-Wegpunke mit reingenommen. Inspiriert durch den Thread im Geoclub habe ich die Sache nun wieder aufgegriffen und endlich alles ein wenig aufgebohrt.
Neben den schon vorhandenen Wegpunkten habe ich gleich noch die Waymarks aufgenommen und das schnelle Ansteuern von Trackables ermöglicht. Kniffliger wurde die Sache dann bei den Wegpunkten von navicache.com, denn hier wird der Wegpunkt zunächst von hexadezimal nach dezimal gebracht und dann im URL verwurstet. Und so funktioniert das Ganze:
Alles was man braucht ist erstmal eine Domain die sich dafür eignet. Also eine mit möglichst kurzem Namen. weiter…
Wir waren ja kürzlich schon einmal auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof, aber inzwischen waren dort ein paar Dosen nachgewachsen und da es gestern Abend noch unerwartet richtig schön wurde, haben wir uns auf den Weg gemacht um dort noch eine Runde zu drehen. Die erste Dose (GC2B5WA) lag ja noch recht nahe am Eingang, danach aber zeigte sich, das der Flughafen auch mal ganz schnell unterschätzt ist. Da ich bei einem Tradi (GC1HG86), der “Airport Tempelhof” heißt und obendrein noch ein Micro ist nicht davon ausgehe das er außerhalb des Flughafens auf einem nur eingeschränkt zugänglichen Gelände liegt, wollten wir das Ding eben auch mitnehmen. Vor Ort zeigte sich dann aber, das wir völlig umsonst den kompletten Südrand des Flughafens entlang gewandert waren. Aber bis dahin war das Wetter noch perfekt, also störte das nicht wirklich.

Nachdem wir dann am anderen Ende umkehrten, sahrn wir das Grauen: Dicke fette Wolken zogen auf und man konnte ganz hervorragend erkennen, das da ordentlich Regen herausfiel. Nicht gut! weiter…
Knack, da war es geschehen: Der Rahmen meines Crossbikes hatte diverse Atombindungen aufgelöst. Blöderweise suchte er sich dazu einen ganzen Haufen direkt nebeneinander liegender Atome aus, so das die Stabilität im hinteren Fahrradbereich nicht mehr gegeben war. Kurzum: Bruch der Kettenstrebe!
Böse Zungen behaupteten nun, dies wäre meinem Kampfgewicht von gerade mal lächerlichen zwei Zentnern zuzuschreiben, glücklicherweise wusste der Zweiradspezialist meines geringsten Mißtrauens hier zu beruhigen. So wie der Bruch aussieht ist es eher Materialermüdung in Verbindung mit erhöhter Belastung durch eine nachträglich geänderte Übersetzung.
Allerdings half mir das Wissen um die Gründe nicht wirklich weiter, das Rad wurde davon ja nicht wieder funktionsfähig und so musste mein gutmütiges altes Crossbike einem neuen Fahrrad weichen. Und so begab es sich dann, das seit heute ein neues Rad am Start ist: Ein KTM Maranello light. Es hat zwar wieder eine eher normalbürgerliche Übersetzung, was für mich extra viel Gefiedel mit den Pedalen bedeutet und damit ist auch die Endgeschwindigkeit etwas geringer, aber da die Sitzgeometrie ein wenig gediegener ist, macht das kaum etwas aus.
Schön fand ich dabei, das diesmal gleich Ergon GC2 Griffe verbaut waren, und auch der Rest der Ausstattung kann sich durchaus für ein Rad von der Stange sehen lassen. weiter…
Huch, da habe ich wohl mal wieder in ein Wespennest gestochen. Und dabei wollte ich doch nichts weiter, als endlich mal Klarheiten schaffen. Klarheiten die oft genug offen oder aber auch unterschwellig gefordert werden. Klarheiten, die für das Funktionieren einer Community enorm wichtig sind. Diesmal ging es um die Frage, ob es tatsächlich notwendig ist, das sich viele Volunteer Cache Reviewer von Groundspeak hinter Sockenpuppen verstecken.
Um diese Frage und mein Anliegen zu verstehen, muß man sich zunächst anschauen wie man Reviewer wird:
How do I become a volunteer cache reviewer?
Geocaching.com asks geocachers to become volunteer cache reviewers based on an identified need in the local area. Qualifications include experience level (most volunteers have hidden dozens of caches and found hundreds or thousands), reputation within the local geocaching community, involvement with any local geocaching organizations, demonstrated ability to work with land managers, communications skills, and knowledge of the geocache listing guidelines.
The best thing you can do if you’d like to become a cache reviewer is to work on each of the qualifications described above. Then, when you least expect it, you might be asked!
Quelle: support.groundspeak.com
Diese lustige und im Grunde absolut nichtssagende Antwort bekommt man nun grundsätzlich vorgeworfen, wenn man fragt wie man denn Reviewer werden kann. Aber die Antwort enthält im Kern eine Aussage, die so nun wirklich nicht nachvollziehbar ist. weiter…
Ja, ich habe es getan! Ich habe mir die Dose bringen lassen, ich war nicht selbst direkt am Versteck! Und am schlimmsten ist, es gibt einen Beweis! Aber war war geschehen?
Ganz einfach, wir waren im Rudel unterwegs und näherten uns der Dose (GC2ABBR). Bis auf ein paar wenige Meter waren wir schon ran, ich konnte bereits das Versteck sehen und frohlockte: Hurra, das Ding wäre also gefunden. Aber dann geschah das Unfassbare: Anstatt selbst bis zur Dose zu gehen um dort dann zu loggen blieb ich stehen. Auf dem Weg. So richtig T1. Und ließ mir die Dose bringen. Skandal!
Ich hoffe mal nur, das ich jetzt nicht ins Geocachergefängnis komme…
Nein, dieser Artikel ist ganz und gar nicht ernst gemeint, nicht nur das die Koordinaten und somit die Trackaufzeichnung vegetationsbedingt nicht so ganz genau waren, bei einem 1.5/1.5 dürfen auch gern mal die mitgeführten Mikrocacher als erste an die Dose und diese dann “zureichen”. Aber er darf auch gern als Veralberung all derer gesehen werden, die ihre tollen vertikalen Leitplanken nur allzu gern wichtiger nehmen als andere Geocaches. Hey, ich bin eine Sissi und stehe dazu! Wo ist mein Kleid? *gg*